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Investoren für Erfurter Caravanplatz reichen ihre Planung ein

Die Investoren Kerstin und Patrick List haben den Bebauungsplan-Entwurf für den geplanten Caravanplatz bei der Stadt eingereicht. Drei Meter breite Hecke soll vor Lärm schützen. Tempolimit in Rudolstädter Straße wird von 60 auf 50 km/h reduziert. 2018 werden die ersten Camper erwartet.

Erfurt. Einen überarbeiteten Entwurf für den in Erfurt-Dittelstedt geplanten Caravanplatz hat das Investoren-Ehepaar List bei der Stadt eingereicht. Die neue Planung berücksichtige die Ergebnisse aus fünf Gutachten und die Anmerkungen aus einer ersten Auslegungsphase, sagte gestern Patrick List. Als größten Unterschied zur bisherigen Planung nannte List den größeren Abstand der Caravan-Stellplätze zur Grundstücksgrenze.

 

Der Entwurf soll als Grundlage für einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan dienen, der im günstigsten Fall im September vom Stadtrat aufgestellt werden könnte. „Es ist ein weiteres, entscheidendes Etappenziel“, sagte Patrick List. Den Baustart für den eingezäunten 4-Sterne-Platz peilen die Investoren für den Beginn des kommenden Jahres an. Erste Gäste sollen ebenfalls noch 2018 eintreffen.

 

Auf dem Grundstück an der Rudolstädter Straße plant das Paar 97 Wohnmobil-Stellplätze in zwei Größen, eine Wiese für 20 Zelte und sieben einfache Hütten. Neben einer Scheune, die als Rezeptions- und als Wohngebäude für die Betreiberfamilie umgebaut werden soll, ist ein 20 Meter langer Anbau für die Sanitäreinrichtungen vorgesehen. 50 einheimische Laubbäume sollen gepflanzt werden.

 

In Dittelstedt selbst ist der Caravanpark umstritten

Nach eigenen Angaben will das Paar einen niedrigen einstelligen Millionenbetrag investieren. „Wir führen Gespräche mit Firmen aus Erfurt und Umgebung“, betonte Kerstin List.

 

Der größere Abstand der Wohnmobil-Stellplätze zu der Grundstücksgrenze habe sich durch das Lärmschutz- und durch das Naturschutzgutachten ergeben, sagte Patrick List. Eine drei Meter breite Hecke soll den Abstand zu den umliegenden Gartenbauflächen vergrößern und zugleich Rückzugsmöglichkeiten für die auf der Fläche lebenden Vögel, Eidechsen und Fledermäuse bieten.

 

Neu geplant wurde auch die Einfahrt, die weiter in den Caravanplatz hineinversetzt wurde. Gegenverkehr bei Ein- und Ausfahrten soll so genügend Platz zum Ausweichen bekommen.

 

Eine weitere Konsequenz der Gutachten soll darin bestehen, dass ein im unteren Teil der Rudolstädter Straße bestehendes, erweitertes Tempolimit von 60 km/h künftig entfällt. Damit würde die innerorts übliche Beschränkung von 50 km/h gelten, was den Einfahrtsbereich sicherer machen soll.

 

In Dittelstedt selbst ist der Caravanpark umstritten. Nachbar Lars Fischer von Gemüse Fischer kämpft vor dem Verwaltungsgericht um ein von der Stadt abgelehntes Bürgerbegehren gegen das Vorhaben. Fischer befürchtet Konflikte zwischen seinem landwirtschaftlichen Betrieb und den Caravan-Gästen. Er lehnt zudem die mit der Anlage verbundene Vernichtung des hochwertigen Ackerbodens ab.

 

Quelle: Thüringer Allgemeine - Holger Wetzel / 28.06.17
Z0R0128320336

 

www.thüringer- allgemeine.de

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